11 korrigierte Übungen zum Betriebskapitalbedarf

Willkommen zu diesem Artikel, dessen einziger Zweck darin besteht, Ihnen dabei zu helfen, weiterzukommen korrigierte Übungen zu Betriebskapitalanforderungen des Fachgebiets Operatives Management des BTS MCO.

Wenn Sie den Kurs zum gleichen Thema zunächst sehen oder rezensieren möchten, lade ich Sie ein, meinen Artikel zu lesen Bilanzanalyse: Die 4 wesentlichen Punkte, die Sie wissen sollten.

Die 11 korrigierten Übungen zum Betriebskapitalbedarf auf dieser Seite betreffen hauptsächlich die Berechnung des gesamten Nettobetriebskapitals und des Netto-Cashflows.

Anwendung: SARL The Coin Store

Stellungnahme:

SARL Le magazine du Coin ist ein Handelsunternehmen mit Sitz in einer kleinen Stadt. Es ist auf den Verkauf von Lebensmitteln und Haushaltsprodukten spezialisiert. Die Manager des Unternehmens möchten nun eine Finanzanalyse ihrer Geschäftstätigkeit durchführen, um die Leistung des Unternehmens zu verbessern. Am Ende des Geschäftsjahres sieht die Bilanz des Unternehmens wie folgt aus:

– Anlagevermögen: 75 €
– Lagerbestand: 40 €
– Sonstige Forderungen: 15 €
– Banken (Bargeld): 20 €
– Gesamtvermögen: 150 €

Auf der Aktivseite der Bilanz:

– Eigenkapital: 80 €
– Kredite und Finanzschulden: 50 €
– Gewerbeschulden: 10 €
– Sonstige Schulden: 10 €
– Gesamtverbindlichkeiten: 150 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie das Total Net Working Capital (FRNG) des Unternehmens.
2. Wie hoch ist der Working Capital Requirement (WCR) des Unternehmens?
3. Wie ist der Netto-Cashflow (TN)?
4. Berechnen Sie die finanzielle Unabhängigkeit und die Schuldenquote.
5. Kommentieren Sie die erzielten Ergebnisse.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Der FRNG wird berechnet, indem das Anlagevermögen von den stabilen Ressourcen (Eigenkapital + Kredite und Finanzschulden) abgezogen wird.
FRNG = (80 € + 000 €) – 50 €
FRNG = 55 €

2. Die WCR wird berechnet, indem die Betriebsschulden vom Umlaufvermögen abgezogen werden.
WCR = (40 € + 000 €) – (15 € + 000 €)
WCR = 35 €

3. Der Netto-Cashflow ist die Differenz zwischen FRNG und WCR.
TN = FRNG – BFR
TN = 55 € – 000 €
TN = 20 €

4. Finanzielle Unabhängigkeitsquote = Eigenkapital / Gesamtverbindlichkeiten x 100
Verhältnis = 80 € / 000 € x 150 = 000 %
Schuldenquote = Kredite und Finanzschulden / Gesamtverbindlichkeiten x 100
Verhältnis = 50 € / 000 € x 150 = 000 %

5. Kommentare zu diesen Ergebnissen könnten wie folgt lauten: SARL Le magazine du Coin verfügt insgesamt über ein positives Nettoumlaufvermögen, was bedeutet, dass das Unternehmen über genügend Ressourcen verfügt, um seine langfristigen Investitionen zu decken. Der Bedarf an Betriebskapital ist relativ hoch, was bedeutet, dass das Unternehmen in seinem Betriebszyklus über gebundene Mittel verfügt. Dies könnte auf eine längere Lagerumschlagszeit oder längere Zahlungszeiten der Kunden zurückzuführen sein. Schließlich verfügt das Unternehmen mit einer finanziellen Unabhängigkeitsquote von 53,33 %, was bedeutet, dass mehr als 50 % des Unternehmensvermögens durch Eigenkapital finanziert werden, und einer Verschuldungsquote von 33,33 % über eine gesunde Finanzstruktur.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

MenüangeboteBeschreibung
FRNG = (Eigenkapital + Fremdkapital und Finanzschulden) – AnlagevermögenGlobales Nettoumlaufvermögen
WCR = (Bestände + sonstige Forderungen) – HandelsschuldenBedarf an Mitteln
TN = FRNG – BFRNettobargeld
Finanzielle Unabhängigkeitsquote = Eigenkapital / Gesamtverbindlichkeiten x 100Finanzielle Unabhängigkeitsquote
Schuldenquote = Kredite und Finanzschulden / Gesamtverbindlichkeiten x 100Endetement-Rate

Bewerbung: Industriebedarfsunternehmen

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

KonzepteFormules
Gesamtes Nettoumlaufvermögen (FRNG)FRNG = Permanentes Kapital – Anlagevermögen
Betriebskapitalbedarf (WCR)WCR = Umlaufvermögen (ohne Barmittel) – Kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Barmittel)
Netto-Cash (TN)TN = Barvermögen – Barverbindlichkeiten
Bericht zur finanziellen Unabhängigkeit (RIF)RIF = Permanentes Kapital / Gesamtvermögen
Allgemeine Liquiditätsmeldung (RLG)RLG = Umlaufvermögen / kurzfristige Verbindlichkeiten

Stellungnahme:

Die Société Fournitures Industrielles (SFI) ist auf den Verkauf von Materialien und Ausrüstungen für die Industrie spezialisiert. Sie hat Ihnen die folgenden Elemente aus ihrer Funktionsbeurteilung geschickt:

– Dauerkapital: 900 €
– Anlagevermögen: 500 €
– Umlaufvermögen ohne Bargeld: 550 €
– Kurzfristige nicht zahlungswirksame Verbindlichkeiten: 150 €
– Barvermögen: 100 €
– Barverbindlichkeiten: 30 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie das Total Net Working Capital (FRNG) des Unternehmens.
2. Bestimmen Sie den Betriebskapitalbedarf (WCR) von SFI.
3. Ermitteln Sie den Netto-Cashflow (NT) des Unternehmens.
4. Berechnen und interpretieren Sie den Financial Independence Report (FIR) von SFI.
5. Erstellen und interpretieren Sie den General Liquidity Report (GLR) des Unternehmens.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Globales Nettoumlaufvermögen (FRNG):

FRNG = Permanentes Kapital – Anlagevermögen = 900 € – 000 € = 500 €

2. Betriebskapitalbedarf (WCR):

WCR = Umlaufvermögen (ohne Barmittel) – Kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Barmittel) = 550 € – 000 € = 150 €

3. Netto-Cash (TN):

TN = Barvermögen – Barverbindlichkeiten = 100 € – 000 € = 30 €

4. Finanzielle Unabhängigkeitsbericht (RIF):

RIF = Permanentes Kapital ÷ Gesamtvermögen = 900 € ÷ (000 € + 500 € + 000 €) = 550 € ÷ 000 € = 100

Dies bedeutet, dass 78 % der Ressourcen des Unternehmens zur Finanzierung seines Anlagevermögens und seines WCR verwendet werden. Je höher diese Kennzahl ist, desto stärker ist die Finanzstruktur des Unternehmens.

5. Allgemeine Liquiditätskennzahl (RLG):

RLG = Umlaufvermögen ÷ Kurzfristige Verbindlichkeiten = 550 € ÷ 000 € = 150

Dies bedeutet, dass das Unternehmen 3,67-mal mehr kurzfristige Vermögenswerte in Bargeld umwandeln muss als kurzfristige Verbindlichkeiten zu begleichen. Ein Verhältnis von mehr als 1 gilt im Allgemeinen als gesund.

Anwendung: Finanzanalyse von ABC Ltd

Stellungnahme:

ABC Ltd ist ein Unternehmen, das sich auf den Verkauf elektronischer Produkte spezialisiert hat. Am Ende des Geschäftsjahres legt das Unternehmen folgende Bilanz vor:

– Anlagevermögen: 120 €
– Umlaufvermögen: 300 €
– Langfristige Schulden: 80 €
– Kurzfristige Schulden: 200 €
– Eigenkapital: 140 €

ABC Ltd erzielte einen Umsatz ohne Steuern von 600 € mit einer Gesamtmarge von 000 %. Der Endbestand wird auf 40 € geschätzt. Die geltende Mehrwertsteuer beträgt 60 %.

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie das Total Net Working Capital (FRNG), den Working Capital Requirement (WCR) und das Net Cash (TN) des Unternehmens ABC Ltd.
2. Analysieren Sie die finanzielle Bilanz des Unternehmens.
3. Berechnen Sie die Schulden- und Finanzautonomiequote.
4. Interpretieren Sie die in der vorherigen Frage erhaltenen Verhältnisse.
5. Analysieren Sie die mögliche Entwicklung des Cashflows des Unternehmens unter Berücksichtigung von Informationen zur Gesamtmarge und den Endbeständen.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Das FRNG = Permanentes Kapital – Anlagevermögen = (140 € + 000 €) – 80 € = 000 €. WCR = Umlaufvermögen – Betriebsschulden = 120 € – 000 € = 100 €. Die TN = FRNG – BFR = 000 € – 300 € = 000 €

2. Das finanzielle Gleichgewicht des Unternehmens ist prekär, da der FRNG gerade ausreicht, um den WCR zu decken, weshalb der TN 0 € beträgt. Das Unternehmen verfügt nicht über die finanzielle Flexibilität, seine Aktivitäten zu finanzieren.

3. Die Schuldenquote = LT-Schulden / Dauerkapital = 80 € / 000 € = 220 oder 000 %. Das Verhältnis der finanziellen Autonomie = Eigenkapital / Dauerkapital = 0,36 € / 36 € = 140 oder 000 %.

4. Das Unternehmen wird mehr durch Eigenkapital als durch Fremdkapital finanziert, das ist eine gesunde Situation. Der Anteil der Schulden ist jedoch immer noch erheblich und das Unternehmen könnte Schwierigkeiten haben, seinen Verpflichtungen nachzukommen, wenn sich seine finanzielle Situation verschlechtert.

5. Die Gesamtmarge hat einen direkten Einfluss auf den Nettogewinn und damit auf den Cashflow. Mit einer Gesamtmarge von 40 % bei einem Umsatz von 600 € ohne Steuern erwirtschaftet das Unternehmen einen erheblichen Gewinn. Daher wird erwartet, dass TN in Zukunft steigen wird, wenn die Bestandsverwaltung und die Zahlungsbedingungen unter Kontrolle bleiben.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

KonzeptMenüangebote
FRNGPermanentes Kapital – Anlagevermögen
BFRUmlaufvermögen – Betriebsschulden
TNFRNG – BFR
Endetement-RateLT-Schulden / Dauerkapital
Verhältnis der finanziellen AutonomieEigenkapital / Dauerkapital

Anwendung: The EcoGreen Company

Stellungnahme:

EcoGreen ist ein schnell wachsendes Unternehmen für umweltfreundliche Produkte. Sie sind ein Finanzanalyst, der dem Finanzmanagement dabei helfen soll, die finanzielle Situation des Unternehmens zu verstehen. Die Finanzinformationen für das Jahr lauten wie folgt:

– Global Net Working Capital (FRNG) des Unternehmens: 50 €
– Betriebskapitalbedarf (WCR): 30 €
– Gesamtanlagevermögen: 70 €
– Gesamteigenkapital: 100 €
– Langfristige Schulden: 40 €
– Lagerbestand: 15 €
– Betriebsschulden: 25 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie den Netto-Cashflow des EcoGreen-Unternehmens.
2. Berechnen Sie die allgemeine Solvenzquote.
3. Berechnen Sie die finanzielle Autonomiequote des Unternehmens.
4. Welcher Anteil des Anlagevermögens wird durch die FRNG finanziert?
5. Interpretieren Sie die erzielten Ergebnisse und geben Sie Empfehlungen zur Verbesserung der finanziellen Situation des Unternehmens.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Der Netto-Cashflow des EcoGreen-Unternehmens wird durch Subtraktion des WCR vom FRNG berechnet. Der Netto-Cashflow beträgt also: 50 € – 000 € = 30 €

2. Die allgemeine Solvenzquote wird berechnet, indem das gesamte Eigenkapital durch das gesamte Anlagevermögen dividiert wird. Die allgemeine Solvenzquote beträgt also: 100 € ÷ 000 €? 70

3. Die finanzielle Autonomiequote des Unternehmens wird berechnet, indem das Eigenkapital durch das gesamte eingesetzte Kapital (Eigenkapital + langfristige Schulden) dividiert wird. Das Verhältnis der finanziellen Autonomie beträgt also: 100 € ÷ (000 € + 100 €)? 000

4. Der von der FRNG finanzierte Anteil des Anlagevermögens errechnet sich wie folgt: FRNG ÷ Anlagevermögen x 100. Somit beträgt der von der FRNG finanzierte Anteil des Anlagevermögens: 50 € ÷ 000 € x 70 ? 000 %

5. Die Analyse der Kennzahlen und der Nettoliquidität zeigt, dass das Unternehmen über eine zufriedenstellende Zahlungsfähigkeit und eine gute finanzielle Autonomie verfügt. Das hohe WCR-Niveau weist jedoch auf die Notwendigkeit hin, den Betriebszyklus besser zu verwalten, insbesondere bei Lagerbeständen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Management könnte die Einführung effektiverer Bestandsverwaltungsrichtlinien in Betracht ziehen, um die Bestandsinvestitionen zu reduzieren.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

KonzeptMenüangebote
Netto KasseFRNG – BFR
Allgemeine SolvenzquoteEigenkapital ÷ Anlagevermögen
Verhältnis der finanziellen AutonomieEigenkapital ÷ (Eigenkapital + langfristige Schulden)
Anteil des von der FRNG finanzierten AnlagevermögensFRNG ÷ Anlagevermögen x 100

Anwendung: Firma Les Saveurs du Terroir

Stellungnahme:

Das Unternehmen Les Saveurs du Terroir ist ein Feinkostladen, der verschiedene lokale französische Produkte anbietet. Das Unternehmen hat sich seit mehreren Jahren für die Entwicklung einer neuen Bio-Produktreihe entschieden und möchte wissen, ob sich diese Entscheidung positiv auf diese Finanzkennzahlen ausgewirkt hat.
Hier sind einige Elemente aus der funktionalen Bilanz (die Beträge werden in Tausend Euro ausgedrückt):

– Anlagevermögen: 550 €
– Lagerbestand: 400 €
– Kunden: 300 €
– Aktives Bargeld: 200 €
– Kapital: 400 €
– Reserve: 100 €
– Finanzschulden: 250 €
– Lieferanten: 300 €
– Sonstige Schulden: 400 €
– Passiver Cashflow: 200 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie das gesamte Nettoumlaufvermögen (FRNG).
2. Berechnen Sie den Betriebskapitalbedarf (WCR).
3. Berechnen Sie die Nettoliquidität (TN).
4. Berechnen und interpretieren Sie die funktionalen Bilanzkennzahlen: finanzielle Autonomiequote und Schuldenquote.
5. Interpretieren Sie die Ergebnisse.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Der FRNG wird berechnet, indem das Anlagevermögen von den gesamten stabilen Ressourcen (Kapital + Reserven + Finanzschulden) abgezogen wird. Das ergibt: 400 € + 100 € + 250 € – 550 € = 200 €

2. Die WCR ergibt sich aus der Differenz zwischen nicht zahlungswirksamen kurzfristigen Vermögenswerten (Kunden + Lagerbestände) und nicht zahlungswirksamen kurzfristigen Verbindlichkeiten (Lieferanten + sonstige Schulden). Der BFR = 400 € + 300 € – (300 € + 400 €) = 0 €


3. Das Nettobarvermögen wird durch Subtraktion des WCR vom FRNG ermittelt, d. h. 200 € – 0 € = 200 €


4. Die Finanzautonomiequote wird durch die Berechnung des Verhältnisses zwischen Eigenkapital (Kapital + Rücklagen) und Gesamtvermögen ermittelt. Das ergibt: (400€ + 100€) ÷ (550€+400€+300€+200€) = 0,42 oder 42%. Die Schuldenquote ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Finanzschulden und Eigenkapital, d. h.: 250 € ÷ (400 € + 100 €) = 0,50 oder 50 %.


5. Das Unternehmen Les Saveurs du Terroir verfügt über ein positives FRNG, was bedeutet, dass es über ein Sicherheitspolster für den Umgang mit unvorhergesehenen Ereignissen verfügt. Darüber hinaus zeigt ein Null-WCR an, dass das Unternehmen seine Zahlungs- und Einziehungsfristen gut einhält. Hinsichtlich der Kennzahlen ist das Unternehmen mit 42 % finanziell unabhängig, was einer korrekten Leistung entspricht. Aufgrund der Verschuldungsquote von 50 % besteht jedoch ein langfristiges Zahlungsfähigkeitsrisiko.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

IndicateurMenüangebote
Globales Nettoumlaufvermögen (FRNG)FRNG = (Kapital + Reserven + Finanzschulden) – Anlagevermögen
Betriebskapitalbedarf (WCR)WCR = (Kunden + Lagerbestand) – (Lieferanten + sonstige Schulden)
Netto-Cash (TN)TN = FRNG – BFR
Verhältnis der finanziellen AutonomieVerhältnis der finanziellen Autonomie = (Kapital + Rücklagen) ÷ Gesamtvermögen
Endetement-RateSchuldenquote = Finanzschulden ÷ (Kapital + Rücklagen)

Anwendung: Supermarkt an der Ecke

Stellungnahme:

Le Supermarché du Coin ist eine Supermarktkette in ganz Frankreich. Zur Beurteilung des Finanzmanagements stehen Ihnen aus der Funktionsbilanz für das Jahr N folgende Informationen zur Verfügung:

– Gesamtes Nettoumlaufvermögen (FRNG): 150 €
– Betriebskapitalbedarf (WCR): 75 €
– Netto-Cashflow (TN): 40 €

Darüber hinaus beträgt die Bilanzsumme (TB) für das Jahr N 500 €.

Zu erledigende Arbeiten:

1. Wie berechnet man den FRNG?
2. Wie berechnet man den WCR?
3. Wie berechnet man die TN?
4. Welche funktionalen Bilanzkennzahlen können Sie mit diesen Informationen berechnen?
5. Wie sind diese Ergebnisse zu interpretieren?

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Der FRNG ist ein Indikator, der die Fähigkeit eines Unternehmens misst, seine Betriebs-, Investitions- und Finanzierungszyklen zu finanzieren. Er wird wie folgt berechnet: FRNG = Stabile Ressourcen (Eigenkapital + mittel- und langfristige Finanzschulden) – Anlagevermögen

2. Der WCR ist ein Indikator, der die Mittel misst, die ein Unternehmen zur Finanzierung seines Betriebszyklus benötigt. Es wird wie folgt berechnet: WCR = Umlaufvermögen (ohne Barmittel) – Kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Barmittel)

3. Die TN ist ein Indikator, der entweder die verfügbaren Mittel des Unternehmens oder seinen Finanzierungsbedarf darstellt. Sie wird wie folgt berechnet: TN = FRNG – BFR

4. Mit den Bilanzdaten können wir mehrere funktionale Bilanzkennzahlen berechnen:
– Kurzfristige Solvabilitätsquote = (FRNG + TN) ÷ TB
– Langfristige Solvabilitätsquote = Stabile Ressourcen ÷ TB
– Finanzierungsverhältnis des Anlagevermögens durch stabile Ressourcen = Anlagevermögen ÷ stabile Ressourcen
– WCR-Umsatzquote = Umsatz ohne Mehrwertsteuer ÷ WCR

5. Der positive FRNG zeigt an, dass die stabilen Ressourcen des Unternehmens (permanentes Kapital) das Anlagevermögen decken, mit anderen Worten, das Unternehmen verfügt über ausreichende langfristige Ressourcen, um seinen langfristigen Bedarf zu decken. Das positive WCR deutet darauf hin, dass das Unternehmen einen kurzfristigen Finanzierungsbedarf hat, um seinen Betriebszyklus abzudecken. Eine positive TN bedeutet, dass das Unternehmen über liquide Mittel verfügt, um seine kurzfristigen Termine einzuhalten.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

MenüangeboteBeschreibung
FRNG = Stabile Ressourcen – AnlagevermögenGlobale Net Working Capital-Formel
WCR = Umlaufvermögen (ohne Barmittel) – Kurzfristige Verbindlichkeiten (ohne Barmittel)Formel für den Betriebskapitalbedarf
TN = FRNG – BFRNetto-Cash-Formel
Kurzfristige Solvabilitätsquote = (FRNG + TN) ÷ TBKurzfristige Solvenzquote
Langfristige Solvabilitätsquote = Stabile Ressourcen ÷ TBLangfristige Solvenzquote
Finanzierungsverhältnis des Anlagevermögens durch stabile Ressourcen = Anlagevermögen ÷ stabile RessourcenFinanzierungsverhältnis des Anlagevermögens durch stabile Ressourcen
WCR-Umsatzquote = Umsatz ohne Steuern ÷ WCRUmsatzverhältnis des Betriebskapitalbedarfs

Anwendung: HyperTech Industrial Company

Stellungnahme:

Das Industrieunternehmen HyperTech möchte seine finanzielle Situation anhand seiner in € extrahierten Bilanzdaten zum Jahresende analysieren:

Eigenkapital: 600 €
Kredite: 200 €
Anlagevermögen: 500 €
Aktien: 200 €
Kundenforderungen: 100 €
Lieferantenschulden: 80 €

Zu erledigende Arbeiten:

1- Berechnen Sie den FRNG des HyperTech-Unternehmens.
2- Berechnen Sie den WCR des HyperTech-Unternehmens.
3- Berechnen Sie die TN des HyperTech-Unternehmens.
4- Wie ist die Cashflow-Situation des HyperTech-Unternehmens?
5- Welche Hauptpunkte der Funktionsbewertung könnten verbessert werden?

Vorgeschlagene Korrektur:

1- Der FRNG wird berechnet, indem das Anlagevermögen von den stabilen Ressourcen abgezogen wird. Im Fall des HyperTech-Unternehmens beträgt der FRNG (600 € + 000 €) – 200 € = 000 €.

2- Die WCR wird berechnet, indem die Lieferantenschulden von der Summe der Vorräte und Kundenforderungen abgezogen werden. Für das HyperTech-Unternehmen beträgt der WCR (200 € + 000 €) – 100 € = 000 €.

3- Die TN wird durch Subtraktion des WCR vom FRNG berechnet. Für das HyperTech-Unternehmen beträgt die TN also 300 € – 000 € = 220 €.

4- Der Cashflow des HyperTech-Unternehmens liegt bei über 80 €. Dies bedeutet, dass das Unternehmen über stabilere Ressourcen verfügt, als es zur Finanzierung seiner laufenden Tätigkeit und seines Anlagevermögens benötigt. Das Unternehmen verfügt somit über finanziellen Handlungsspielraum.

5- Um die funktionalen Bilanzpositionen zu verbessern, könnte das Unternehmen versuchen, seine Lagerbestände zu reduzieren oder die Kundeneinzüge zu beschleunigen, um seinen WCR zu reduzieren. Es könnte auch versuchen, seine Zahlungsbedingungen mit seinen Lieferanten neu zu verhandeln, um seine Lieferantenschulden zu erhöhen und damit seine WCR zu senken.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

TerminologieMenüangebote
Globales Nettoumlaufvermögen (FRNG)Stabile Ressourcen (Eigenkapital + Fremdkapital) – Anlagevermögen
Betriebskapitalbedarf (WCR)Vorräte + Kundenforderungen – Lieferantenschulden
Netto-Cash (TN)FRNG – BFR
Funktionale BilanzkennzahlenJe nach Verhältnis unterschiedlich

– FRNG = Stabile Ressourcen (Eigenkapital + Fremdkapital) – Anlagevermögen
– WCR = Vorräte + Kundenforderungen – Lieferantenschulden
– TN = FRNG – BFR

Bewerbung: Gourmet Delights Company

Stellungnahme:

Die Gourmet Delights Company ist auf die Herstellung und den Vertrieb hochwertiger Gourmetprodukte spezialisiert. Hier ist der Funktionsbericht dieses Unternehmens vom letzten Jahr:

Anlagevermögen: 500 €
Aktien: 150 €
Kundenforderungen: 250 €
Barvermögen: 50 €

Kredite: 200 €
Lieferantenschulden: 100 €
Passiver Cashflow: 50 €
Eigenkapital: 600 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie das Total Net Working Capital (FRNG).
2. Berechnen Sie den Working Capital Requirement (WCR).
3. Berechnen Sie die Nettoliquidität (TN).
4. Berechnen und interpretieren Sie die Kennzahlen: allgemeine Liquiditätskennzahl, finanzielle Unabhängigkeitskennzahl.
5. Interpretieren Sie die erhaltenen Ergebnisse.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Das gesamte Nettoumlaufvermögen (FRNG) wird nach der Formel berechnet: Eigenkapital + Fremdkapital – Anlagevermögen

FRNG = 600 € + 000 € - 200 € = 000 €

2. Der Betriebskapitalbedarf (WCR) wird nach der Formel berechnet: Vorräte + Kundenforderungen – Lieferantenschulden

WCR = 150 € + 000 € – 250 € = 000 €

3. Net Cash (TN) wird nach der Formel FRNG – BFR berechnet

TN = 300 € – 000 € = 300 €

4. Allgemeine Liquiditätsquote = (Kundenforderungen + Barvermögen) ÷ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen = (250 € + 000 €) ÷ 50 € = 000

Verhältnis der finanziellen Unabhängigkeit = Eigenkapital ÷ Gesamtverbindlichkeiten = 600 € ÷ (000 € + 600 € + 000 € + 200 €) = 000

5. Interpretation:

Ein FRNG von 300 € bedeutet, dass das Unternehmen über ausreichende stabile Ressourcen verfügt, um sein Anlagevermögen zu decken.

Ein WCR von 300 € bedeutet, dass das Unternehmen seinen Betriebszyklus genau mit seinem FRNG finanziert, da es sich um denselben Betrag handelt.

Eine TN von 0 € bedeutet, dass das Unternehmen weder Bargeldbedarf noch Überschüsse hat.

Das aktuelle Verhältnis von 3 bedeutet, dass das Unternehmen seine Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dreimal durch seine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Bargeld decken kann, was ein gutes Zeichen ist.

Die finanzielle Unabhängigkeitsquote von 0,6 zeigt an, dass 60 % der Finanzierungsquellen des Unternehmens aus eigenen Mitteln stammen, was eine gute finanzielle Autonomie beweist.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

MenüangeboteBeschreibung
FRNG = Eigenkapital + Fremdkapital – AnlagevermögenFormel für das globale Nettoumlaufvermögen (FRNG)
WCR = Vorräte + Kundenforderungen – LieferantenschuldenWorking-Capital-Requirement-Formel (WCR)
TN = FRNG – BFRNetto-Cash-Formel (TN)
Allgemeine Liquiditätsquote = (Kundenforderungen + Barmittel) ÷ Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenAktuelle Verhältnisformel
Finanzielle Unabhängigkeitsquote = Eigenkapital ÷ GesamtverbindlichkeitenFormel für das Verhältnis der finanziellen Unabhängigkeit

Anwendung: Innovative Gadgets für Unternehmen

Stellungnahme:

Die Innovative Gadgets Company bietet innovative Technologie für den Verbrauchersektor. Sie sind der Finanzexperte des Unternehmens. Ihre funktionale Einschätzung für das Vorjahr lautet wie folgt:
– Anlagevermögen: 2 €
– Aktien: 500 €
– Kundenforderungen: 400 €
– Eigenkapital: 2 €
– Langfristige Finanzschulden: 200 €
– Lieferantenschulden: 600 €
– Steuer- und Sozialschulden: 100 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie den FRNG des Unternehmens.
2. Berechnen Sie den WCR des Unternehmens.
3. Berechnen Sie die TN des Unternehmens.
4. Interpretieren Sie die erhaltenen Ergebnisse.
5. Welche funktionalen Bilanzkennzahlen sollten berechnet werden, um ein tieferes Verständnis der finanziellen Situation des Unternehmens zu erhalten?

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Der FRNG wird nach der Formel berechnet: Stabile Ressourcen – Stabile Arbeitsplätze. Hier entsprechen stabile Ressourcen der Summe aus Eigenkapital und langfristigen Finanzschulden: 2 € + 200 € = 000 €. Stabile Arbeitsplätze entsprechen Anlagevermögen: 200 €. Somit beträgt der FRNG = 000 € – 2 € = 400 €.

2. Die WCR wird nach der Formel berechnet: Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten. Dabei entspricht das Umlaufvermögen der Summe aus Vorräten und Kundenforderungen: 500 € + 000 € = 400 €. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten entsprechen der Summe aus Lieferantenschulden sowie Steuer- und Sozialversicherungsschulden: 000 € + 900 € = 000 €. Somit beträgt die WCR = 600 € – 000 € = 100 €.

3. Die TN wird nach der Formel berechnet: FRNG – BFR oder 400 € – 000 € = 200 €.

4. Basierend auf diesen Berechnungen verfügt das Unternehmen über einen stabilen Ressourcenüberschuss (positiver FRNG von 400 €), was ein Zeichen für eine gute finanzielle Gesundheit ist. Darüber hinaus besteht ein Finanzierungsbedarf zur Deckung des Umlaufvermögens (positiver WCR von 000 €). Der positive Netto-Cashflow von 200 € deutet jedoch darauf hin, dass die FRNG diesen Bedarf mehr als deckt und es dem Unternehmen ermöglicht, ausreichend Liquidität aufrechtzuerhalten.

5. Für ein tiefergehendes Verständnis könnten wir Kennzahlen wie die Verschuldungsquote (langfristige Schulden ÷ Eigenkapital), die allgemeine Liquiditätsquote (Umlaufvermögen ÷ kurzfristige Verbindlichkeiten) oder die Solvabilitätsquote (Eigenkapital ÷ Bilanzsumme) berechnen ). Diese Kennzahlen würden einen Hinweis auf die Fähigkeit des Unternehmens geben, seine Schulden zurückzuzahlen, seinen kurzfristigen Verpflichtungen nachzukommen und langfristig zu überleben.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

FormulesDefinitionen
FRNG (Global Net Working Capital) = Stabile Ressourcen – Stabile ArbeitsplätzeDer FRNG misst den Überschuss an stabilen Ressourcen (Eigenkapital sowie mittel- und langfristige Schulden) im Verhältnis zu stabilen Nutzungen (Anlagevermögen).
WCR (Working Capital Requirement) = Umlaufvermögen – kurzfristige VerbindlichkeitenDer WCR misst den Überschuss der Umlaufvermögenswerte (Vorräte, Kundenforderungen etc.) im Verhältnis zu den Umlaufverbindlichkeiten (Lieferantenschulden, Steuer- und Sozialversicherungsschulden etc.).
TN (Nettobargeld) = FRNG – BFRNet Cash (TN) ist der Geldbetrag, über den das Unternehmen unmittelbar verfügt. Sie wird berechnet, indem die Differenz zwischen FRNG und BFR gebildet wird.

Anwendung: Der Gastronomieladen

Stellungnahme:

Die Gastronomy Boutique ist ein kleines Unternehmen, das seinen Kunden hochwertige Gourmetprodukte anbietet. Sie hatte kürzlich einige finanzielle Probleme, die eine gründliche Überprüfung ihrer Finanzverwaltung erforderten. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 weist der Jahresabschluss des Unternehmens folgende Informationen aus:

  • Eigenkapital: 100 Euro
  • Langfristige Schulden: 50 Euro
  • Anlagevermögen: 120 Euro
  • Aktien: 15 Euro
  • Kundenschulden: 30 Euro
  • Lieferantenschulden: 25 Euro
  • Verfügbarkeit: 10 Euro

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie den FRNG des Gastronomiegeschäfts.
2. Bewerten Sie den WCR.
3. Bestimmen Sie die TN.
4. Berechnen Sie die funktionale Bilanzquote.
5. Interpretieren Sie die erhaltenen Ergebnisse.

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Die Formel für den FRNG ist die Lücke zwischen stabilen Ressourcen und stabilen Arbeitsplätzen. In unserem Fall bestehen stabile Ressourcen aus Eigenkapital und langfristigen Schulden (also 100 € + 000 €), und stabile Nutzungen bestehen aus Anlagevermögen (also 50 €). Also, FRNG = (000 € + 120 €) – 000 € = 100 €.

2. Für den BFR ist es die Differenz zwischen Betriebsverwendungen und Betriebsmitteln. Betriebszwecke sind Vorräte und Kundenforderungen (also 15 € + 000 €) und Betriebsmittel sind Lieferantenschulden (also 30 €). Somit ist WCR = (000 € + 25 €) – 000 € = 15 €.

3. Die TN wird durch die FRNG-BFR-Formel bestimmt. Durch Einsetzen der Werte erhalten wir TN = 30 € – 000 € = 20 €.

4. Die funktionale Bilanzquote wird als Verhältnis zwischen WCR und FRNG berechnet und mit 100 multipliziert, um einen Prozentsatz zu erhalten. Ersetzt man die Werte, Verhältnis = (BFR ÷ FRNG) x 100 = (20 € ÷ 000 €) x 30 = 000 %.

5. Interpretation der Ergebnisse: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Unternehmen über einen guten positiven Netto-Cashflow von 10 € verfügt und somit seinen Bedarf an Betriebskapital decken kann. Allerdings deutet die funktionale Bilanzquote von 000 % auf eine recht erhebliche Abhängigkeit der Aktivität von Lieferantenkrediten hin. Je höher dieses Verhältnis ist, desto wichtiger ist die Nutzung von Lieferantenkrediten zur Finanzierung des Betriebszyklus. Eine Neuausrichtung könnte für das Unternehmen von Vorteil sein, um seine Abhängigkeit von seinen Lieferanten zu begrenzen.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

  • Global Net Working Capital (FRNG) = Stabile Ressourcen – Stabile Arbeitsplätze
  • Working Capital Requirement (WCR) = Betriebsbeschäftigung – Betriebsressourcen
  • Nettobarvermögen (TN) = FRNG – WCR
  • Funktionale Bilanzverhältnisse = (BFR/FRNG) x 100
  • Interpretation der Ergebnisse = Analyse basierend auf den erhaltenen Werten

Bewerbung: Maison Dupont Company

Stellungnahme:

Das auf den Agrar- und Lebensmittelsektor spezialisierte Unternehmen Maison Dupont muss seine Finanzbilanz aktualisieren. Die Manager von Maison Dupont möchten ihr Finanzmanagement verbessern und beschließen daher, Sie als Buchhalter zu engagieren, um ihre Bilanz zu analysieren und die funktionalen Bilanzkennzahlen sowie die Interpretation dieser Ergebnisse zu ermitteln.

Darüber hinaus möchten sie die Konzepte des gesamten Nettoumlaufvermögens (FRNG), des Betriebskapitalbedarfs (WCR) und des Netto-Cashflows (TN) verstehen, um eine bessere finanzielle Entscheidungsfindung zu ermöglichen.

Hier sind die Informationen, die Sie haben:

– Eigenkapital: 250 €
– Langfristige Finanzschulden: 100 €
– Kurzfristige Finanzschulden: 75 €
– Lagerbestand: 50 €
– Kundenforderungen: 80 €
– Verfügbarkeit: 20 €

Zu erledigende Arbeiten:

1. Berechnen Sie das Total Net Working Capital (FRNG).
2. Berechnen Sie den Working Capital Requirement (WCR).
3. Berechnen Sie die Nettoliquidität (TN).
4. Wie sind die Ergebnisse der vorherigen Berechnungen zu interpretieren?
5. Könnten Sie eine Kennzahl ermitteln, die dem Unternehmen helfen könnte, die Verwaltung seines Betriebskapitalbedarfs besser zu verstehen?

Vorgeschlagene Korrektur:

1. Die Formel zur Berechnung des FRNG lautet: Eigenkapital + Langfristige Finanzschulden – Kurzfristige Finanzschulden. Für unseren Fall gilt also: 250 € + 000 € – 100 € = 000 €. Der FRNG des Unternehmens beträgt 75 €.

2. Die WCR wird berechnet, indem nichtfinanzielle Schulden (d. h. Vorräte und Kundenforderungen) von kurzfristigen finanziellen Schulden abgezogen werden, d. h.: 50 € + 000 € – 80 € = 000 €. Der WCR des Unternehmens beträgt somit 75 €.

3. Schließlich ist Net Cash (TN) gleich FRNG – WCR, d. h.: 275 € – 000 € = 55 €. Die TN des Unternehmens beträgt somit 000 €.

4. Die Interpretation dieser Ergebnisse lautet wie folgt: Das Unternehmen Maison Dupont verfügt über ausreichend Betriebskapital, um seinen Bedarf an Betriebskapital zu decken. Dies bedeutet, dass das Unternehmen seinen kurzfristigen Verpflichtungen nachkommen kann. Der Cashflow ist positiv, die Finanzlage ist also gesund.

5. Die WCR-Umsatzquote kann für das Unternehmen nützlich sein. Er wird berechnet, indem der Umsatz durch den WCR dividiert wird. Anhand dieses Verhältnisses lässt sich nachvollziehen, wie oft das Unternehmen im Laufe des Jahres seinen Bedarf an Betriebskapital dank seiner Tätigkeit zurückerstattet hat.

Zusammenfassung der verwendeten Formeln:

MenüangeboteErklärung
FRNG = Eigenkapital + Langfristige Finanzschulden – Kurzfristige FinanzschuldenGesamtes Nettoumlaufvermögen
WCR = (Bestand + Kundenforderungen) – Kurzfristige FinanzschuldenBedarf an Mitteln
TN = FRNG – BFRNetto Kasse
WCR-Umsatzquote = Umsatz ÷ WCRKennzahl, anhand derer die Wirksamkeit des WCR-Managements beurteilt werden kann

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