So berechnen Sie die realisierte Marge | 3 Übungen

Anwendung: Süße kleine Leckereien

Stellungnahme:

Das Unternehmen „Sweet Petites Gourmandises“ ist auf die Herstellung handwerklicher Süßwaren spezialisiert. Sie möchte die Rentabilität eines neuen Produkts bewerten, einer Schachtel gesalzener Butterkaramellen. Die Daten lauten wie folgt: Der Verkaufspreis einer Kiste ohne Mehrwertsteuer beträgt 12 €, der Einkaufspreis ohne Mehrwertsteuer beträgt 8 €. Das Unternehmen plant, zu dieser Markteinführung 1 Kartons zu verkaufen.

Zu erledigende Arbeiten:

  1. Berechnen Sie die Marge pro Einheit ohne Steuern, die durch den Verkauf einer Schachtel entsteht.
  2. Bestimmen Sie den Aufschlagsatz für dieses Produkt.
  3. Berechnen Sie die Gesamtmarge, die erzielt wird, wenn alle Kartons wie geplant verkauft werden.
  4. Vergleichen Sie die erhaltene Margenrate mit einem Ziel von 50 %. Wie könnte das Unternehmen sein Angebot anpassen, um dieses Ziel zu erreichen?
  5. Erläutern Sie die finanziellen Auswirkungen, wenn die Anschaffungskosten um 10 % steigen, der Verkaufspreis jedoch unverändert bleibt.

Vorgeschlagene Korrektur:

  1. Die Einheitsmarge ohne Steuern wird wie folgt berechnet: PV ohne Steuern – PA ohne Steuern.

    Durch Ersetzen der Werte: 12 € – 8 € = 4 €.

    Die Stückmarge ohne Steuern pro Karton beträgt daher 4 €.

  2. Der Margensatz wird nach der Formel berechnet: ((PV ohne Steuern – PA ohne Steuern) ÷ PA ohne Steuern) x 100.

    Durch Anwendung der Werte: ((12 € – 8 €) ÷ 8 €) x 100 = 50 %.

    Die Marge für dieses Produkt beträgt 50 %.

  3. Die Gesamtmarge ergibt sich aus der Formel: Stückmarge x verkaufte Menge.

Durch Ersetzen: 4 € x 1 = 000 €.

Die Gesamtmarge durch den Verkauf aller Kartons beträgt 4 €.

  1. Die Margenquote liegt bereits bei 50 % und erreicht somit das gesetzte Ziel. Für ein ehrgeizigeres Ziel könnte das Unternehmen den Verkaufspreis erhöhen oder den Einkaufspreis durch Skaleneffekte senken.

    Die Anpassungen zur Aufrechterhaltung einer Margenrate von 50 % wurden bereits durchgeführt.

  2. Wenn sich die Anschaffungskosten um 10 % erhöhen, beträgt die PA ohne Mehrwertsteuer 8 € x 1,10 = 8,80 €.

    Neuberechnung der Margin-Rate: ((12 € – 8,80 €) ÷ 8,80 €) x 100? 36,36 %.

    Die Marge sinkt auf ca. 36,36 %, wenn sich die Einkaufskosten um 10 % erhöhen, ohne dass sich der Verkaufspreis ändert.

Verwendete Formeln:

Titel Menüangebote
Einheitenmarge PV HT – PA HT
Margin Rate ((PV HT – PA HT) ÷ PA HT) x 100
Gesamtmarge Stückmarge x verkaufte Menge

Anwendung: TechnoGadget Inc.

Stellungnahme:

TechnoGadget Inc., ein auf innovative Elektronik spezialisiertes Unternehmen, plant, die Rentabilität seines neuesten Produkts, des „Smart Pen“, zu analysieren. Der Verkaufspreis ohne Mehrwertsteuer pro Stift beträgt 50 €, während die Produktionskosten ohne Mehrwertsteuer 35 € betragen. TechnoGadget plant, 5 Einheiten zu verkaufen.

Zu erledigende Arbeiten:

  1. Berechnen Sie die Stückmarge ohne Steuern für jeden verkauften Smart Pen.
  2. Bestimmen Sie die Markrate, die dieses Produkt erreicht.
  3. Schätzen Sie die Gesamtmarge, wenn alle Einheiten wie geplant verkauft werden.
  4. Wenn ein Wettbewerber seinen Verkaufspreis auf 45 € senkt, wie hoch sollte der neue Verkaufspreis ohne Steuern sein, um den gleichen Markenpreis beizubehalten?
  5. Besprechen Sie die Auswirkungen auf die Rentabilität, wenn eine Kostensteigerung die Stückmarge um 25 % verringert.

Vorgeschlagene Korrektur:

  1. Die Einheitenmarge ohne Steuern ergibt sich aus: PV ohne Steuern – PA ohne Steuern.

    Durch Eingabe der Werte: 50 € – 35 € = 15 €.

    Jeder Smart Pen generiert eine Marge pro Einheit ohne Steuern von 15 €.

  2. Der Marksatz wird wie folgt berechnet: ((PV ohne Steuern – PA ohne Steuern) ÷ PV ohne Steuern) x 100.

    Bei Anwendung der Zahlen: ((50 € – 35 €) ÷ 50 €) x 100 = 30 %.

    Die erzielte Notenquote beträgt 30 %.

  3. Die Gesamtmarge wird definiert durch: Stückmarge x verkaufte Menge.

Nach Rechnung: 15 € x 5 = 000 €.

Die insgesamt mögliche Marge beträgt bei vollständigem Verkauf der Einheiten 75 €.

  1. Um den Markenpreis bei einem Konkurrenzpreis von 45 € aufrechtzuerhalten, verwenden wir: PV ohne Steuern = PA ohne Steuern ÷ (1 – Markenpreis).

    Durch Ersetzen: 35 € ÷ (1 – 0,3) = 35 € ÷ 0,7? 50 €.

    Der Verkaufspreis kann bei identischem Markenpreis nur bei 50 € gehalten werden. Eine Anpassung auf 45 € würde bedeuten, eine geringere Marge in Kauf zu nehmen.

  2. Ein Rückgang der Stückmarge um 25 % weist auf eine neue Marge von 15 € x (1 – 0,25) = 11,25 € hin.

    Dies führt zu einer Anpassung der Priorisierung, um ggf. den Aufwand zu minimieren oder den Umsatz zu steigern.

Verwendete Formeln:

Titel Menüangebote
Einheitenmarge PV HT – PA HT
Markensteuern ((PV HT – PA HT) ÷ PV HT) x 100
Gesamtmarge Stückmarge x verkaufte Menge
Berechnung des Verkaufspreises zur Aufrechterhaltung des Markenpreises PV HT = PA HT ÷ (1 – Markrate)

Anwendung: ÉcoVélo-Verteilung

Stellungnahme:

ÉcoVélo Distribution, ein Spezialist für umweltfreundliches Fahrradzubehör, möchte die Margen seines Flaggschiffprodukts, des „Sustainable Green Helmet“, bewerten. Der Verkaufspreis zzgl. MwSt. beträgt pro Helm 40,- €, der Einkaufspreis zzgl. MwSt. beträgt 25,- €. Die erste produzierte Serie umfasst 1 Einheiten.

Zu erledigende Arbeiten:

  1. Berechnen Sie die Stückmarge, die ÉcoVélo für jeden verkauften Helm erzielt.
  2. Analysieren Sie die mit diesen Headsets erzielte Margenrate.
  3. Bewerten Sie die erwartete Gesamtmarge für einen vollständigen Verkauf der Serie.
  4. ÉcoVélo möchte die Marge auf 60 % verbessern. Welche Anpassung des Kaufpreises ist unter sonst gleichen Bedingungen notwendig?
  5. Besprechen Sie die Auswirkungen, wenn 25 % des Lagerbestands unverkauft bleiben.

Vorgeschlagene Korrektur:

  1. Die Formel für die Einheitenmarge ohne Steuern lautet: PV ohne Steuern – PA ohne Steuern.

    Mit den verfügbaren Werten: 40 € – 25 € = 15 €.

    Die Stückmarge pro verkauftem Helm beträgt 15 €.

  2. Der Margensatz wird wie folgt berechnet: ((PV ohne Steuern – PA ohne Steuern) ÷ PA ohne Steuern) x 100.

    Mit den Daten: ((40 € – 25 €) ÷ 25 €) x 100 = 60 %.

    Die erzielte Marge liegt bei diesen Helmen bei 60 %.

  3. Die Gesamtmarge wird wie folgt berechnet: Stückmarge x verkaufte Menge.

Der Wert beträgt: 15 € x 1 = 500 €.

Die insgesamt erwartete Marge beträgt bei einem vollständigen Verkauf 22 €.

  1. Um eine Marge von 60 % zu erreichen, muss der Verkaufspreis im Verhältnis zum Kaufpreis angepasst werden: PA ohne Steuern = PV ohne Steuern ÷ (1 + neue Marge).

    Durch Ersetzen: 40 € ÷ (1 + 0,6) = 25 €.

    Eine Anpassung ist nicht erforderlich, da der aktuelle Margensatz bereits 60 % beträgt.

  2. Eine Unverkäuflichkeit von 25 % bedeutet, dass 1 Einheiten verkauft werden: 125 x 1 € = 125 €.

    Der Jahresabschluss wird durch einen Rückgang der Gesamtmarge auf 16 € bei nicht verkauften Artikeln beeinflusst.

Verwendete Formeln:

Titel Menüangebote
Einheitenmarge PV HT – PA HT
Margin Rate ((PV HT – PA HT) ÷ PA HT) x 100
Gesamtmarge Stückmarge x verkaufte Menge
Anpassung des Kaufpreises an eine Zielmarge PA ohne Steuern = PV ohne Steuern ÷ (1 + Neuer Margensatz)

Die neun angepassten Übungen setzen diese Struktur fort und ändern den Kontext, die Produkt- und Firmennamen sowie die verwendeten Zahlen, um Abwechslung und Engagement für Studierende des Finanzmanagements zu gewährleisten.

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